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Häufig gestellte Fragen zur MVP

Antworten zu unserem Programm, Mitgliedschaft und Mitbestimmung.

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Was bedeutet "Moderne Volkspartei"?
Die Moderne Volkspartei steht für eine Politik, in der das Volk im Mittelpunkt steht. Wir wollen eine moderne Demokratie, in der Bürger nicht nur alle paar Jahre wählen, sondern stärker an politischen Entscheidungen beteiligt sind. Unser Ziel ist echte Volkssouveränität durch mehr Transparenz, Mitbestimmung und direkte demokratische Elemente. Politik soll nicht über die Menschen hinweg entscheiden, sondern gemeinsam mit ihnen gestaltet werden. Die Bürgerkrone in unserem Symbol steht dafür, dass die Würde und die Macht im Staat letztlich beim Volk liegen.
Warum brauchen wir einen Volkssprecher?
Deutschland hat oft erlebt, wie politischer Streit das Land lähmt. Ein gewähltes, parteiunabhängiges Staatsoberhaupt steht über diesem Streit – es repräsentiert nicht eine Partei, sondern alle Bürger gleichermaßen. Der Volkssprecher ist das Symbol unserer gemeinsamen Identität, vermittelt Volksabstimmungen und gibt dem Volkswillen eine Stimme – ohne selbst Regierungsmacht zu haben. Stabilität und Einheit, unabhängig davon, wer gerade regiert.
Ist die MVP links oder rechts?
Die MVP ordnet sich nicht in das klassische Links-Rechts-Schema ein, weil wir glauben, dass die wichtigsten Fragen nicht von Ideologien beantwortet werden sollten, sondern von den Bürgern selbst. Trotzdem haben wir klare Grenzen: Wir stehen unverhandelbar für Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit und den Schutz von Minderheiten. Innerhalb dieser demokratischen Leitplanken entscheidet das Volk – nicht eine Parteiideologie. Wer diese Grundwerte ablehnt, ist bei der MVP falsch.
Was passiert, wenn das Volk etwas abstimmt, das Grundrechte verletzt?
Das Bundesverfassungsgericht prüft, ob eine Volksabstimmung gegen Grundrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstößt. Ist das der Fall, wird sie gestoppt – unabhängig vom Ergebnis. Grundrechte sind nicht verhandelbar und stehen nie zur Abstimmung.
Was passiert wenn das Volk etwas will, das EU-Recht nicht erlaubt?
Wenn ein Volksabstimmungsergebnis mit EU-Recht kollidiert, gibt es drei mögliche Wege. Erstens verhandelt Deutschland auf EU-Ebene eine Ausnahmeregelung oder Anpassung. Zweitens erfolgt die Umsetzung innerhalb des EU-rechtlich möglichen Rahmens. Drittens wird, wenn das Volk eine grundlegende Richtungsänderung will, die die EU-Mitgliedschaft selbst berührt, genau das zur nächsten Abstimmungsfrage gemacht, transparent und mit vollem Wissen über die Konsequenzen. Wir lehnen es ab, dem Volk etwas zu versprechen, das rechtlich nicht umsetzbar ist, und dadurch Erwartungen zu wecken, die später enttäuscht werden.
Ist die MVP eine Partei für alle?
Ja. Wir stehen für absolute Gleichberechtigung. Bei uns zählen Fähigkeiten und demokratisches Engagement, kein Geschlecht oder Hintergrund.
Was passiert bei Uneinigkeit zwischen Regierung und Volk?
Das Volk hat das letzte Wort bei allen politischen Richtungsentscheidungen. Einzige Ausnahme: Entscheidungen, die gegen Grundrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstoßen – diese prüft das Bundesverfassungsgericht vorab. Grundrechte schützen jeden Bürger, auch vor Mehrheitsentscheidungen. Das ist kein Widerspruch zur Volkssouveränität, sondern ihre Voraussetzung.
Wie funktioniert das Bürgerforum?
Die Teilnahme wird durch verifizierte Identität gesichert, damit jede Stimme zählt und Missbrauch ausgeschlossen ist.
Wann kommt das digitale Bürgerforum?

Die Entwicklung erfolgt in drei Phasen – Details dazu findest du in Kapitel 19 des Wahlprogramms.

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